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in Kooperation mit:

Schlaganfallvorsorge

im Rahmen des HZV-Vertrags

Informationsseite für Hausärzte* in Sachsen-Anhalt

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Screening-Programm zur Früherkennung eines therapierelevanten Vorhofflimmerns der Preventicus® Heartbeats App - integriert in die Hausärztliche Versorgung (HZV) Sachsen-Anhalt.

*Für eine bessere Lesbarkeit verwendet Preventicus in den Texten das generische Maskulinum als geschlechtsneutrale Formulierung. Sämtliche Personenbezeichnungen beziehen sich gleichermaßen auf alle Geschlechter (weiblich, männlich, divers).

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Laden Sie sich jetzt die wichtigsten Informationen direkt als PDF-Datei herunter.
Für Ihre Praxis können Sie sich gerne kostfreie Flyer zur Patienteninformation und unsere Wartezimmerunterlagen bestellen.

Wir unterstützen Sie gerne bei allen Schritten - nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf.

Zum Download der Preventicus® Heartbeats App:

Preventicus Heartbeats App - auf einen Blick

Vorteile der Preventicus Heartbeats App
  • Ermöglicht die frühzeitige Erkennung von therapierelevantem Vorhofflimmern im häuslichen Umfeld. Einfach durch das Auflegen des Fingers auf die Smartphone-Kamera.
  • Hilft Patienten und Hausärzten mit validierten Messwerten und kardiologisch bestätigten Verdachtsdiagnosen.
  • Ermöglicht einen zeitnahen Termin für eine kardiologische EKG-Diagnostik.

Versicherte der IKK gesund plus, die am HZV-Vertrag teilnehmen:

  • keine Einnahme oraler Antikoagulantien (ausgenommen ASS)
  • keine Einnahme oraler Antikoagulantien (ausgenommen ASS)
  • Risikomerkmale: CHAշDSշ-VA Score ≥ 2

Sie empfehlen passenden Patienten die Teilnahme am Versorgungsprogramm und motivieren sie zum regelmäßigen Messen mit der Preventicus Heartbeats App. Zur Unterstützung stehen Ihnen anschauliche Patienteninformationen und unsere Wartezimmerunterlagen zur Verfügung, die Sie aushändigen können.

Im Folgenden erläuteren wir Ihre Rolle als Hausarzt gerne näher:

1. Informieren & aufklären

Informieren Sie Ihre Patienten über das Risiko eines unentdeckten therapierele- vanten Vorhofflimmerns, die damit verbundene Gefahr eines Schlaganfalls sowie mögliche Beeinträchtigungen.

Informieren Sie über die Therapieoption einer oralen Antikoagulation im Falle einer gesicherten Diagnose.

Stellen Sie das Screening-Programm vor:

  • Ein digitales Screening mit der Preventicus Heartbeats App. Einfaches Messen des Herzrhythmus durch Auflegen des Fingers auf die Smartphone-Kamera.
  • Auffällige Messungen werden automatisch kardiologisch bewertet.
  • Anschließend erfolgt eine 14-Tage-EKG Diagnostik durch einen (Tele-) Kardiologen.
  • Bei der Abschlussuntersuchung entscheiden Sie als Hausarzt über die Therapie bei einer bestätigten Diagnose.
  • Die Teilnahme am Screening-Programm ist für den Patienten kostenfrei.

Wichtig: Weisen Sie auf die Handlungsschritte in der App hin, etwa die Kontaktaufnahme zum (Tele)- Kardiologen bei einer Verdachtsdiagnose.

2. Den Patienten die Teilnahme nahelegen

Machen Sie Ihre Patienten aktiv auf das Programm aufmerksam. Legen Sie den Flyer „Patienteninformation“ im Wartezimmer aus oder überreichen Sie ihn im persönlichen Gespräch. Für weitere Informationen und für Hinweise zur Aufklärungen und Begleitung nutzen Sie die Wartezimmerunterlagen während der Wartezeit.

Die Leistung ist einmal pro Versichertem und Teilnahmejahr über die Nr. 99640 im HZV-Vertrag abrechenbar – auch ohne Einschreibung des Patienten, sofern eine ausführliche Beratung stattfindet. Die Durchführung kann an medizinisches Praxispersonal delegiert werden.

20 € Vergütung pro Patient

1. Regelmäßige Messungen kontrollieren

Bitte überprüfen Sie einmal pro Quartal in der Preventicus Heartbeats App unter "Ergebnisse" die Reports:

Misst der Patient regelmäßig zweimal pro Woche?

JA:   Sehr gut, bei grünen Messungen bitte weitermessen.

NEIN:   Bitte regelmäßig messen (mind. zweimal pro Woche)

Liegen auffällige Messungen vor – gekennzeichnet durch gelbe oder rote Markierungen – ist entsprechend zu handeln:

Gelbe Messungen deuten auf häufige Extrasystolen hin (mehr als 5 %); in diesem Fall sollte zunächst weitergemessen werden. Bei sehr häufig auftretenden gelben Messungen kann eine weiterführende EKG- Diagnostik sinnvoll sein.

Rote Messungen weisen auf rhythmologische Auffälligkeiten hin. Sobald eine Bestätigung vorliegt, gilt dies als Verdachtsdiagnose von Vorhofflimmern. In diesem Fall sollte eine Überleitung zu einem (Tele-)Kardiologen zur EKG Diagnostik erfolgen.

Wird eine rote und gelbe Messung ärztlich nicht bestätigt, bleibt die Ampel grau (bei Messfehlern, Artefakten) – ohne Hinweis auf Vorhofflimmern – soll der Patient weiterhin regelmäßig messen.

Reportscreen mit regelmäßigen Messungen

Reportscreen mit verschiedenen Messergebnissen

Auffällige Messung “Verdacht jetzt abklären” - Weiterleitung zum (Tele-) Kardiologen unbedingt erforderlich.

Patientenansicht einer Verdachtsdiagnose

2. Verbindung zum (Tele-)Kardiologen unterstützen

Bei ärztlich bestätigter Verdachtsdiagnose Vorhofflimmern ist dieser Hinweis deutlich in der App sichtbar.

Die nächsten Schritte bestehen darin, dem Patienten die Notwendigkeit der bis zu 14-tägigen EKG-Diagnostik verständlich zu erklären und ihn zu motivieren, Kontakt zu einem (Tele-)Kardiologen aufzunehmen. Möglicherweise hat der Patient den Kontakt aber auch bereits selbst aufgenommen.

Dazu wählt der Patient über die App eine teilnehmende kardiologische Praxis aus und erhält dort ein 14-Tage-EKG. Ist keine der teilnehmenden Praxen für den Patienten gut erreichbar, wird das Gerät per Post nach Hause geschickt. In diesem Fall wird der Patient beim Anlegen telefonisch begleitet.

Die Leistung mit der Nr. 99641 ist einmal im BHF und bis zu viermal im KHF abrechenbar. Voraussetzung für die Abrechnung ist eine Mindestberatungsdauer von 15 Minuten.

Die Durchführung dieser Leistung kann an medizinisches Praxispersonal delegiert werden.

15 € Vergütung pro Patient / Quartal

1. Auswertung des kardiologischer Arztbriefes

Der Arztbrief des (Tele-)Kardiologen enthält die Auswertung der EKG-Diagnostik und in der Regel eine Therapieempfehlung.

Bewerten Sie die vorliegenden Informationen anhand des Arztbriefs und der beigefügten EKG-Ausschnitte, um eine hausärztliche Entscheidung zur weiteren Behandlung zu treffen.

2. Therapie initiieren und / oder begleiten

Liegt eine Diagnose von therapierelevantem Vorhofflimmern vor, besprechen Sie gemeinsam mit Ihrem Patienten die möglichen Behandlungs- und Therapieoptionen und leiten diese ein.

Diese Leistung ist einmal je Versichertenteilnahme über die Nr. 99643 im HZV-Vertrag abrechenbar.

20 € Vergütung pro Patient

Hinweis: Details zu den Abrechnungsmöglichkeiten sind bei der Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt erhältlich.

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    Ich erkläre mich damit einverstanden, dass Preventicus GbmH mich bei Nachfragen nach angegebenen Kontaktweg kontaktieren darf

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