Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Herzrhythmusstörungen, vor allem unerkanntes Vorhofflimmern, werden mit einem stark erhöhten Schlaganfallrisiko in Verbindung gebracht. Es ist oft nicht spürbar, kommt häufig nur sporadisch vor und ist dadurch allein ärztlich schwer diagnostizierbar.

Wenn Vorhofflimmern erkannt wird, kann z.B. durch Medikamente die Gefahr von Gerinnselbildung und das Schlaganfallrisiko deutlich verringert und nahezu normalisiert werden.

Vorhofflimmern erkennen

Beim Vorhofflimmern schlägt Ihr Herz unregelmäßig, was zu einem unregelmäßigen Blutfluss führt.

Vorhofflimmern unentdeckt

Dadurch sowie durch weitere pathophysiologische Mechanismen können sich gefährliche Blutgerinnsel bilden.

Vorhofflimmern Herzinfarkt

Blutgerinnsel, die vom Herzen zum Gehirn wandern, können einen Schlaganfall verursachen.

Rhythmus ist Leben.

Viele Menschen bemerken Herzrhythmusstörungen nicht, andere sind durch spürbares Herzstolpern verunsichert und verängstigt. Ein unregelmäßiger Herzrhythmus kann tatsächlich harmlos sein, aber durchaus auch kritisch, für Betroffene kaum unterscheidbar und teilweise mit fließenden Grenzen. Bleibt Vorhofflimmern unerkannt und unbehandelt, bedeutet das ein erhebliches Schlaganfallrisiko.

Herzrhythmusstörungen treten zudem oftmals nur gelegentlich auf und lassen sich daher allein in der Arztpraxis oder per Langzeit-EKG nicht immer nachweisen. Mit dem klassischen Langzeit-EKG werden nur ca. 20 Prozent aller Patienten mit sporadischem Vorhofflimmern erkannt.2 Für kontinuierliche Gewissheit erfassen Sie Ihren Herzrhythmus ab sofort regelmäßig selbst und ergänzen so die Diagnosemöglichkeiten Ihres Arztes optimal.

2 Reiffel et al. , Am. J. Cardiology, 2005

Dr. Heart erklärt

Dr. Heart erklärt Preventicus APP

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Wird Vorhofflimmern erkannt und anschließend von Ihrem Arzt per EKG bestätigt, kann das Schlaganfallrisiko medikamentös reduziert bzw. normalisiert werden. Entscheidend ist die regelmäßige Anwendung von Preventicus Heartbeats: zweimal täglich über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen oder ein Quartal lang jeden zweiten Tag sowie bei spürbaren Herzstolpern.

Studien mit kleinen EKG-Geräten in der Selbstanwendung haben gezeigt, dass sich über ein vergleichbares Messprozedere mehr Arrhythmien und Vorhofflimmer-Episoden nachweisen lassen, als mit einem 24-stündigen Langzeit-EKG (Holter-EKG).3,4

3 T. Hendrikx, BMC Cardiovascular Disorders 2014.
4 Freedman, J Camm et al. Screening for Atrial Fibrillation. Circulation. 2017;135:1851-1867

Dokumente

Das sagt Ihnen Ihr PDF-Report.

Der Algorithmus ermittelt aus den Pulskurven präzise das gehäufte Auftreten von Extraschlägen bzw. das Vorhandensein einer absoluten Arrhythmie mit Verdacht auf Vorhofflimmern (siehe klinische Studien).

Wenn mehr als 5 % aller Schläge Extraschläge sind, wird der Verdacht auf eine leichte Herzrhythmusstörung in der Preventicus Heartbeats App mit einer gelben Ampel angezeigt. Die rote Ampel erscheint bei Verdacht auf eine erhebliche Herzrhythmusstörung (Vorhandensein einer absoluten Arrhythmie mit Verdacht auf Vorhofflimmern). Ergänzend informiert Sie die App über einen relevanten, dauerhaft zu niedrigen Puls (Bradykardie) bzw. zu hohen Puls (Tachykardie). Eventuell während der Messung auftretende Störungen (Wackeln, Husten, Zittern etc.) werden vollautomatisch erkannt und eliminiert.

Die Vollversion der Preventicus Heartbeats App erzeugt zusätzlich einen PDF-Report, in welchem die über fünf Minuten aufgezeichneten originalen Pulskurven und die für jeden Herzzyklus symbolischen R-Zacken dargestellt sind. So kann Ihr Arzt die automatische Interpretation nachvollziehen und Ihren Herzrhythmus visuell bewerten.

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Normalbefund

Regelmäßiger Herzrhythmus

Rhythmologische Auffälligkeiten

Rhythmologische Auffälligkeiten

Absolute Arhythmie

Absolute Arrhythmie mit Verdacht auf Vorhofflimmern

Haftungsausschluss

Wie klinische Studien zeigen, kann der App-Algorithmus Herzrhythmusstörungen (wie z.B. Vorhofflimmern) mit einer Genauigkeit von bis zu 95 Prozent vom regelmäßigen Herzrhythmus unterscheiden.

Das bedeutet, dass die Preventicus Heartbeats App nur in 5 Prozent aller Fälle eine Herzrhythmusstörung nicht erkannte, obgleich diese vorlag, und/oder einen normalen Herzrhythmus als Herzrhythmusstörung klassifizierte, obgleich diese nicht vorlag. Die geringe Möglichkeit einer solchen Fehleinschätzung ist dem Anwender dieser App bewusst. Er entbindet die Preventicus GmbH von jeglicher Haftung auf Grund einer solchen Fehleinschätzung.

Die ermittelten Ergebnisse dienen ausschließlich Informationszwecken und ersetzen unter keinen Umständen eine persönliche Diagnose, Beratung, Betreuung oder Behandlung durch ärztliches oder medizinisch geschultes Personal.

Die App dient weder zur Entscheidungsfindung in Akutzuständen noch zum Echtzeitmonitoring von Vitalfunktionen und greift keinerzeit in bestehende, leitliniengerechte diagnostische Pfade oder therapeutische Maßnahmen ein.

Preventicus und seine Organe, leitenden Angestellten, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen, Partner, angeschlossenen Unternehmen und Lizenzgeber übernehmen keinerlei Verantwortung für Entscheidungen, die Sie gestützt auf diese Informationen treffen, wie die Entscheidung, ob Sie eine Pflege oder Behandlung durch medizinisches Fachpersonal in Anspruch nehmen oder nicht. Sie verzichten hiermit auf alle Ansprüche, die Sie gegen Preventicus und seine Organe, leitenden Angestellten, Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen, Partner, angeschlossenen Unternehmen und Lizenzgeber haben oder in Zukunft erwerben und erklären, die Genannten hinsichtlich aller sich im Zusammenhang mit Ihrer Verwendung der Informationen stehenden Ansprüche, Verfahren, Kosten, mittelbaren oder indirekten Schäden schadlos zu halten. Dies gilt auch für entgangenen Gewinn.

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